
Schuheinlagen nach computergestützter statischer und dynamischer Fußmessung ( Fußscan, Easy Cad, GP Mobil Data) werden im abgeschlossenen Beratungsstudio angepasst. Modernste Einlagen für Sport und Freizeit werden direkt am Computer modelliert und gefräst.
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SporteinlagenDie richtige Belastung der Gelenke beim Sport ist Grundvoraussetzung, damit der Sport auch gesund bleibt. Jede Sportart hat Ihre Eigenheiten und es muss somit individuell auf die jeweiligen Belastungen Rücksicht genommen werden. Darum verfügen wir über eine Vielzahl von Einlagenmodellen, welche direkt für Ihre Bedürfnisse hergestellt werden. Dadurch verbessert sich nicht nur die Belastung auf die Gelenke und das Abrollverhalten, sondern sie beugen auch Verletzungen vor und erhöhen die Trainingseffizienz. Modelle
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Langes Stehen und Gehen, besonders auf betonharten Böden strapazieren Füsse und Beine übernatürlich. Dadurch entstehen Fehlbelastungen und Beschwerden, welche mit der Hilfe von speziellen Einlagen verbessert werden können.
Das Sani-Rücken/Fuß-Beratungs-Zentrum bietet Ihnen sichere und überzeugende Lösungen für jedes Rücken- und Fußproblem. Denn es ist wie in allen Bereichen der Medizin: Eine frühzeitige exakte Erkennung von Problemzonen verbessert die Möglichkeit zur Behebung ganz erheblich.

Mithilfe unserer Beratungssoftware MOTION QUEST können wir in kurzer Zeit die richtigen Einlagen für Sie herausfiltern, Schuhempfehlungen abgeben und Bewertungsanalysen Ausdrucken. Nutzen Sie den Vorteil einer ganzheitlichen Beratung ob für Sport, Business, oder Alltag.
Häufige Fußerkrankungen und Diagnosemöglichkeiten
Deformierte Füße sind bedingt durch genetische Disposition, statische
und dynamische Fehlbelastung im Alltag, ungeeignetes Schuhwerk,
neurologische oder rheumatologische Erkrankungen sowie Unfälle.
Abhängig davon, welche Strukturen des Fußes beeinträchtigt sind,
entstehen unterschiedliche Deformitäten und Krankheitsbilder, wobei
Kombinationen vorkommen können: Knick-Senkfuss, Senk-Spreizfuss
etc.
Spreizfuß
Der Spreizfuß ist die häufigste Vorfußdeformität und tritt vermehrt bei
Frauen auf. Das vordere Fußquergewölbe senkt sich ab, dabei
verbreitert sich der Vorfuß.
Symptome:
Es beginnt mit einem Fußbrennen und Ermüdung. Später kommen
belastungsabhängige Schmerzen beim Gehen und Stehen dazu bis
hin zum Ruheschmerz. Es können sich plantare Hornhautplatten
(Schwielen) bilden, die bei einer Druckmessung als Druckspitzen zu
erkennen sind.
Therapie:
Das eingesunkene Quergewölbe muss wieder aufgerichtet, der
Vorfuß vom Druck entlastet werden. Wichtig ist, zu enge und zu
hohe Schuhe zu meiden. Fußgymnastik kann vorbeugend und
Therapie unterstützend wirken. Der Arzt verordnet Einlagen mit
exakter Fußbettung mit korrigierender Wirkung oder orthopädische
Maßschuhe. Eine retrokapitale (hinter den Zehengrundgelenken
platzierte) Pelotte ist ein wichtiges Element der Einlage.
Senkfuß/Plattfuß
Bei einem Senkfuß senkt sich das natürliche Fußlängsgewölbe ab.
Ähnlich wie beim Spreizfuß entsteht diese Fußdeformität häufig
durch Überbelastung. Schreitet die Abflachung weiter fort, spricht
man vom Plattfuß. Vom Senkfuß sind vor allem Menschen mit
genetisch bedingter Bindegewebsschwäche betroffen sowie
diejenigen, die häufig und lange stehen.
Symptome:
In leichten Fällen ist der Senkfuß beschwerdefrei. Im
fortgeschrittenen Stadium leiden die Betroffenen unter frühzeitiger
Ermüdung der Füße, belastungsabhängigen Schmerzen beim Gehen
und Stehen bis hin zum Ruheschmerz. Der Senkfuß ist bei dem
Trittspur-Verfahren und der Druckmessung als vergrößerter
Belastungsbereich zu erkennen.
Therapie:
Wichtig ist die Längsgewölbeabstützung – sei es bei Einlagen oder in
Schuhen, ohne Querfußentlastung (häufig in Verbindung mit
Quergewölbestützen!).
Knick-Senkfuß
Häufig tritt der Knick-Senkfuß bei Kindern auf (kindlicher Knick-
Senkfuß). Er ist dann entwicklungsbedingt und meistens harmlos. Er
wird bei den ersten Gehversuchen auffällig. Besonderes Merkmal ist
eine verstärkte X-Stellung der Ferse. Das innere Fußgewölbe flacht
ab.
Symptome:
Der kindliche Knick-Senkfuß macht selten Beschwerden.
Therapie:
Ziel ist die Entwicklung einer normalen Fußform und -funktion bei
Kindern. Bei einem entwicklungsbedingten Knick-Senkfuß sind
barfuß laufen auf natürlichem Untergrund sowie spielerische
Fußgymnastik (Greifübungen der Zehen, Zehenspitzenstand)
ausreichend. Eine Korrektur mittels orthopädietechnischer
Maßnahmen wird nur selten empfohlen.
Anders dagegen bei einem pathologischen Knick-Senkfuß. Hier
wirken korrigierende Einlagenversorgungen oder orthopädische
Maßschuhe in Verbindung mit Zehengymnastik und Physiotherapie.
Hohlfuß
Der Hohlfuß ist das Gegenstück zum Plattfuß. Vor allem das innere
Längsgewölbe ist übermäßig erhöht. Das Fersenbein steht steil und
kann in Varusstellung gekippt sein. Ein Hohlfuß entsteht während der
ersten Lebensjahre oder später infolge von neurologischen
Erkrankungen.
Symptome:
Die meisten Beschwerden, z. B. druckschmerzhafte Schwielen,
gehen in der Regel vom Vorfuß aus. Die Zehen sind häufig stark
gekrallt und mehr oder weniger versteift.
Therapie:
Mit Einlagen kann meist eine bessere Druckverteilung erreicht
werden. Auch gewisse Schuhzurichtungen sind bei Beschwerden
hilfreich.
Hallux valgus (Ballenleiden)
Die Großzehe weicht nach außen ab, meist in leicht rotierter Position.
Es können Schleimbeutelentzündungen und in der Folge knöcherne
Auswachsungen an der Gelenkkapsel des Großzehengrundgelenks
sichtbar werden. Betroffen sind vor allem Frauen, u. a. durch
langjährige Fehlbelastung der Vorfüße durch zu enge und zu hohe
Schuhe.
Symptome:
Es kommt zu Schmerzen und Druckstellen (Spreizfußsymptome) am
Fuß. Die abgewinkelte Großzehe und die Verschiebung der
Kleinzehen behindern den natürlichen Laufvorgang. Beschwerden
beim Gehen und eine Verkürzung der Schrittlänge sind mögliche
Folgen.
Therapie:
Wichtig ist zunächst geeignetes Schuhwerk zu tragen – flache
Absätze und genügend Zehenraum. Bei einer Krankengymnastik
kann man spezielle Zehengymnastik erlernen. Einlagen mit
retrokapitaler Abstützung haben sich als wirksam erwiesen.
Fersensporn
Die Verknöcherung am Achillessehnenansatz wird als hinterer
Fersensporn bezeichnet.
Beim unteren Fersensporn hat sich der knöcherne Fortsatz unter
dem Fersenbein gebildet und beeinflusst die plantaren
Sehnenansätze und die Plantaraponeurose.
Symptome:
Starke Schmerzen unter dem Fersenbein, Stehen und Gehen wird
zur Qual.
Therapie:
Die schmerzhafte Stelle kann durch eine so genannte Locheinlage
entlastet werden. Hierzu wird das schmerzhafte Areal markiert und
eine Schuheinlage unter Aussparung dieser Stelle angepasst und
weich gepolstert. Zusätzlich kann ein gleichzeitig vorhandener Knickund/
oder Senkfuß durch eine Einlage gestützt werden.