Einlagen

Einlagen


Schuheinlagen nach computergestützter statischer und dynamischer Fußmessung ( Fußscan, Easy Cad, GP Mobil Data) werden im abgeschlossenen Beratungsstudio angepasst. Modernste Einlagen für Sport und Freizeit werden direkt am Computer modelliert und gefräst.


Sporteinlagen

Die richtige Belastung der Gelenke beim Sport ist Grundvoraussetzung, damit der Sport auch gesund bleibt.
Mit modernen Sporteinlagen nehmen wir auch Einfluss auf die Muskulatur und können so Gelenke Stabilisieren und Muskelungleichgewichte verbessern.

Jede Sportart hat Ihre Eigenheiten und es muss somit individuell auf die jeweiligen Belastungen Rücksicht genommen werden.

Darum verfügen wir über eine Vielzahl von Einlagenmodellen, welche direkt für Ihre Bedürfnisse hergestellt werden. Dadurch verbessert sich nicht nur die Belastung auf die Gelenke und das Abrollverhalten, sondern sie beugen auch Verletzungen vor und erhöhen die Trainingseffizienz.

Modelle

 

  • Running
  • Walking
  • Fußball
  • Bike
  • Golf
  • Tennis
  • Handball
  • Etc.

Diabetes adaptierte Fußbettungen
Speziell für Diabetiker

Speziell für Diabetiker angefertigte Fußbettung, welche aus geprüften Materialien individuell hergestellt werden. Genauso wichtig wie die richtige Fußbettung ist beim Diabetiker jedoch das Schuhwerk, welches mit der Einlage eine Einheit bilden muss. Neben maßgefertigten Schuhen gibt es auch konfektionierte Diabetiker-Spezialschuhe, welche in vielen Fällen eingesetzt werden können.


Sensomotorische Fußbettungen
Direkte Einwirkung auf Haltung und Motorik des gesamten Körpers

Unter sensomotorischen Fußbettungen versteht man speziell angefertigte Einlagen, welche direkt auf die Haltung und Motorik des gesamten Körpers einwirken. Dafür wird zuerst durch eine Ganzkörpermessung (Corpus concepts) der Haltungsindex am Computer ermittelt und mit speziellen Pelotten bei Bedarf verbessert. Sensomotorische Fußbettungen sind speziell für Patienten mit Haltungsdefiziten und Beschwerden.


Propriozeptive Fußbettungen

Eine Propriozeptive Einlage ist ein Trainingsgerät, bei dem gezielte Druckimpulse den Muskeltonus regulieren und dem Menschen helfen, durch Eigenkräfte unterbewusst aktiv seine körpereigene Kompensation zu unterstützen. Durch Reize des Nervensystems werden Muskelfunktionen hervorgerufen und gesteuert.

Das heißt, durch gezielten Einbezug der körpereigenen Tiefenwahrnehmung und Verstärkung/Veränderung der afferenten Signale, könne auf reflektorischem Weg Muskeltonus und Muskelreaktionszeiten verändert werden, Fuß- und Beinfehlstellungen aktiv behoben, Gangbildstörungen korrigiert, sowie Muskelkoordination, Feinmotorik und Gelenkstabilität verbessert werden.

Die Wirkungsprinzipien einer propriozeptiven Therapie sind seit vielen Jahren in der Neuro-Physiologie / Physiotherapie praktisch erprobt und entsprechen einem medizinisch-naturwissenschaftlich gesicherten und anerkannten Therapiekonzept.

Einsatz von propiozeptiven Fußbettungen:
  • Schmerztherapie (Rücken- und Gelenkschmerzen)
  • Haltungs- und Gangstörungen bei Kindern
  • Muskeldysbalancen
  • Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen (z.B nach Schlaganfall)

Pedographie
Exakte Messung von Druckbelastung und Abrollverhalten

Mit unserem Messsystem GP Mobil Data (go-tec) können wir exakt Druckbelastung und Abrollverhalten im jeweiligen Schuh kontrollieren und analysieren. Mit der Pedographie können wir sowohl präventativ eingreifen, als auch den Therapieverlauf kontrollieren und dokumentieren. Dies ist speziell bei der Versorgung von Diabetikern wichtig.


Fußgesundheit

Langes Stehen und Gehen, besonders auf betonharten Böden strapazieren Füsse und Beine übernatürlich. Dadurch entstehen Fehlbelastungen und Beschwerden, welche mit der Hilfe von speziellen Einlagen verbessert werden können.

Das Sani-Rücken/Fuß-Beratungs-Zentrum bietet Ihnen sichere und überzeugende Lösungen für jedes Rücken- und Fußproblem. Denn es ist wie in allen Bereichen der Medizin: Eine frühzeitige exakte Erkennung von Problemzonen verbessert die Möglichkeit zur Behebung ganz erheblich.

Mithilfe unserer Beratungssoftware MOTION QUEST können wir in kurzer Zeit die richtigen Einlagen für Sie herausfiltern, Schuhempfehlungen abgeben und Bewertungsanalysen Ausdrucken. Nutzen Sie den Vorteil einer ganzheitlichen Beratung ob für Sport, Business, oder Alltag.

 

 

Häufige Fußerkrankungen und Diagnosemöglichkeiten

Deformierte Füße sind bedingt durch genetische Disposition, statische

und dynamische Fehlbelastung im Alltag, ungeeignetes Schuhwerk,

neurologische oder rheumatologische Erkrankungen sowie Unfälle.

Abhängig davon, welche Strukturen des Fußes beeinträchtigt sind,

entstehen unterschiedliche Deformitäten und Krankheitsbilder, wobei

Kombinationen vorkommen können: Knick-Senkfuss, Senk-Spreizfuss

etc.

Spreizfuß

Der Spreizfuß ist die häufigste Vorfußdeformität und tritt vermehrt bei

Frauen auf. Das vordere Fußquergewölbe senkt sich ab, dabei

verbreitert sich der Vorfuß.

Symptome:

Es beginnt mit einem Fußbrennen und Ermüdung. Später kommen

belastungsabhängige Schmerzen beim Gehen und Stehen dazu bis

hin zum Ruheschmerz. Es können sich plantare Hornhautplatten

(Schwielen) bilden, die bei einer Druckmessung als Druckspitzen zu

erkennen sind.

Therapie:

Das eingesunkene Quergewölbe muss wieder aufgerichtet, der

Vorfuß vom Druck entlastet werden. Wichtig ist, zu enge und zu

hohe Schuhe zu meiden. Fußgymnastik kann vorbeugend und

Therapie unterstützend wirken. Der Arzt verordnet Einlagen mit

exakter Fußbettung mit korrigierender Wirkung oder orthopädische

Maßschuhe. Eine retrokapitale (hinter den Zehengrundgelenken

platzierte) Pelotte ist ein wichtiges Element der Einlage.

Senkfuß/Plattfuß

Bei einem Senkfuß senkt sich das natürliche Fußlängsgewölbe ab.

Ähnlich wie beim Spreizfuß entsteht diese Fußdeformität häufig

durch Überbelastung. Schreitet die Abflachung weiter fort, spricht

man vom Plattfuß. Vom Senkfuß sind vor allem Menschen mit

genetisch bedingter Bindegewebsschwäche betroffen sowie

diejenigen, die häufig und lange stehen.

Symptome:

In leichten Fällen ist der Senkfuß beschwerdefrei. Im

fortgeschrittenen Stadium leiden die Betroffenen unter frühzeitiger

Ermüdung der Füße, belastungsabhängigen Schmerzen beim Gehen

und Stehen bis hin zum Ruheschmerz. Der Senkfuß ist bei dem

Trittspur-Verfahren und der Druckmessung als vergrößerter

Belastungsbereich zu erkennen.

Therapie:

Wichtig ist die Längsgewölbeabstützung – sei es bei Einlagen oder in

Schuhen, ohne Querfußentlastung (häufig in Verbindung mit

Quergewölbestützen!).

Knick-Senkfuß

Häufig tritt der Knick-Senkfuß bei Kindern auf (kindlicher Knick-

Senkfuß). Er ist dann entwicklungsbedingt und meistens harmlos. Er

wird bei den ersten Gehversuchen auffällig. Besonderes Merkmal ist

eine verstärkte X-Stellung der Ferse. Das innere Fußgewölbe flacht

ab.

Symptome:

Der kindliche Knick-Senkfuß macht selten Beschwerden.

Therapie:

Ziel ist die Entwicklung einer normalen Fußform und -funktion bei

Kindern. Bei einem entwicklungsbedingten Knick-Senkfuß sind

barfuß laufen auf natürlichem Untergrund sowie spielerische

Fußgymnastik (Greifübungen der Zehen, Zehenspitzenstand)

ausreichend. Eine Korrektur mittels orthopädietechnischer

Maßnahmen wird nur selten empfohlen.

Anders dagegen bei einem pathologischen Knick-Senkfuß. Hier

wirken korrigierende Einlagenversorgungen oder orthopädische

Maßschuhe in Verbindung mit Zehengymnastik und Physiotherapie.

Hohlfuß

Der Hohlfuß ist das Gegenstück zum Plattfuß. Vor allem das innere

Längsgewölbe ist übermäßig erhöht. Das Fersenbein steht steil und

kann in Varusstellung gekippt sein. Ein Hohlfuß entsteht während der

ersten Lebensjahre oder später infolge von neurologischen

Erkrankungen.

Symptome:

Die meisten Beschwerden, z. B. druckschmerzhafte Schwielen,

gehen in der Regel vom Vorfuß aus. Die Zehen sind häufig stark

gekrallt und mehr oder weniger versteift.

Therapie:

Mit Einlagen kann meist eine bessere Druckverteilung erreicht

werden. Auch gewisse Schuhzurichtungen sind bei Beschwerden

hilfreich.

Hallux valgus (Ballenleiden)

Die Großzehe weicht nach außen ab, meist in leicht rotierter Position.

Es können Schleimbeutelentzündungen und in der Folge knöcherne

Auswachsungen an der Gelenkkapsel des Großzehengrundgelenks

sichtbar werden. Betroffen sind vor allem Frauen, u. a. durch

langjährige Fehlbelastung der Vorfüße durch zu enge und zu hohe

Schuhe.

Symptome:

Es kommt zu Schmerzen und Druckstellen (Spreizfußsymptome) am

Fuß. Die abgewinkelte Großzehe und die Verschiebung der

Kleinzehen behindern den natürlichen Laufvorgang. Beschwerden

beim Gehen und eine Verkürzung der Schrittlänge sind mögliche

Folgen.

Therapie:

Wichtig ist zunächst geeignetes Schuhwerk zu tragen – flache

Absätze und genügend Zehenraum. Bei einer Krankengymnastik

kann man spezielle Zehengymnastik erlernen. Einlagen mit

retrokapitaler Abstützung haben sich als wirksam erwiesen.

Fersensporn

Die Verknöcherung am Achillessehnenansatz wird als hinterer

Fersensporn bezeichnet.

Beim unteren Fersensporn hat sich der knöcherne Fortsatz unter

dem Fersenbein gebildet und beeinflusst die plantaren

Sehnenansätze und die Plantaraponeurose.

Symptome:

Starke Schmerzen unter dem Fersenbein, Stehen und Gehen wird

zur Qual.

Therapie:

Die schmerzhafte Stelle kann durch eine so genannte Locheinlage

entlastet werden. Hierzu wird das schmerzhafte Areal markiert und

eine Schuheinlage unter Aussparung dieser Stelle angepasst und

weich gepolstert. Zusätzlich kann ein gleichzeitig vorhandener Knickund/

oder Senkfuß durch eine Einlage gestützt werden.