Rückentipps

Rückentipps


Für die Entstehung von Rückenschmerzen gibt es zahlreiche Ursachen, die sich untereinander beeinflussen können. Dazu gehören körperliche, verhaltens- und haltungsbedingte Faktoren, äußere, umweltbedingte Einflüsse sowie psychische Ursachen. Wir möchten Ihnen Tipps geben, diese Ursachen zu erkennen und ihnen auf effektive Art und Weise zu begegnen.


10 Tipps für einen gesunden Rücken
Einfach und effektiv
  • Bewegen Sie sich.
  • Halten Sie Ihren Rücken gerade.
  • Gehen Sie in die Hocke anstatt sich zu bücken.
  • Heben Sie keine schweren Gegenstände.
  • Verteilen Sie Lasten und halten Sie diese dicht am Körper.
  • Halten Sie beim Sitzen den Rücken gerade und stützen Sie den Oberkörper ab.
  • Stehen Sie mit leicht gebeugten Knien.
  • Liegen Sie mit leicht gebeugten Knien.
  • Treiben Sie Sport, am besten Kraul oder Rückenschwimmen, Laufen und Rad fahren.
  • Trainieren Sie täglich Ihre Wirbelsäulenmuskeln.

Ursachen von Rückenschmerzen
Woher kommen Rückenbeschwerden?

Für die Entstehung von Rückenschmerzen gibt es zahlreiche Ursachen, die sich untereinander beeinflussen können. Dazu gehören körperliche, verhaltens- und haltungsbedingte Faktoren, äußere, umweltbedingte Einflüsse sowie psychische Ursachen. Der überwiegende Anteil der Rückenschmerzen sind lokale, unspezifische Beschwerden. Das bedeutet, die Schmerzen bleiben auf die betroffene Wirbelsäulenregion beschränkt. Bei etwa vier bis fünf Prozent der Betroffenen strahlen die Schmerzen jedoch durch die Reizung oder Schädigung von Nervenwurzeln, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall, in die Beine oder Arme aus.

Häufig sind chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Osteoporose die Ursache für Rückenschmerzen. Ebenso sind Rückenschmerzen oft eine Folge von falschen Schlafunterlagen. Zu weiche und zu harte Schlafunterlagen können der Wirbelsäule in jeder Liegelageschaden.


Schlechte Haltung verursacht Rückenschmerzen
Durchbrechen Sie den Teufelskreis

Vor allem einseitige, falsche Belastungen und zu langes Sitzen am Arbeitsplatz, vor dem Fernseher oder im Auto, machen sich auf Dauer bemerkbar. Sie schädigen nicht nur die Bandscheiben, auch die Muskulatur von Rumpf, Nacken und Schultern muss dann erhöhte Haltearbeit leisten.

Durch die schlechte Haltung wird die Muskulatur überdehnt und es kommt zu Muskelverspannungen und Schmerzen. Auf Grund der Schmerzen wird eine ungünstige Schonhaltung eingenommen, die Muskulatur wird überdehnt, die Verspannung verstärkt sich weiter und löst immer stärkere Schmerzen aus – ein Teufelskreis, der langfristig bleibende Schäden verursachen kann. Oft hilft in diesen Fällen nur eine effektive Schmerztherapie, um den Teufelskreis zu durchbrechen.


Täglich Bewegung hält Ihren Rücken in Form
Bewegung ist die beste Medizin gegen Rückenprobleme

Bewegung ist die beste Medizin gegen Rückenprobleme - und damit ist jede Art von Bewegung gemeint. Ob Sie Ihren Körper drehen, beugen oder neigen, ob Sie sitzen oder stehen, tun Sie es kontrolliert und ändern Sie dabei häufig die Position. Das beugt einer Überlastung der Wirbelsäule vor. Erledigen Sie kurze Wege zu Fuß. Nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl. Jede Bewegung dient Ihrer Muskulatur und damit indirekt Ihrem Rücken.

Wenn sich bereits ein Schaden entwickelt hat, sollte man seinen Arzt fragen, ob bestimmte Bewegungen zu vermeiden sind. In der Regel werden die Einschränkungen geringer sein als erwartet. Muskeln und Gelenke, die nicht komplett in Anspruch genommen werden, stellen Teilfunktionen ein und reagieren mit Schmerzen, wenn sie unerwartet gefordert werden. Deshalb ist es hilfreich, mindestens einmal am Tag die gesamte Wirbelsäule durchzubewegen. Dabei sollten Sie ruckartige Bewegungen und Gewalt vermeiden.