Neuro-Orthetik Halle
Als kompetente Spezialisten aus Halle (Saale) stehen wir ihnen in der Neuro-Orthetik mit unserem ganzen Know-how und unserer Erfahrung zur Verfügung. Wir unterstützen sie therapiebegleitend mit den jeweils geeigneten technodynamischen Hilfsmitteln bei der Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen.
Diese Versorgungen reichen von einer einfachen sensomotorischen Fußbettung bis zur Ganzbeinorthese mit elektronisch gesteuertem Kniegelenk.
Wichtig ist uns dabei der dynamische Aspekt der Versorgung, um die jeweiligen Therapieziele optimal zu Unterstützen. Durch moderne Fertigungsverfahren werden die Orthesen auch sehr viel leichter als früher
Diese modernen Versorgungen sind nicht mehr mit den passiven Orthesen von früher vergleichbar.
Speziell im Bereich der Gangsicherheit und der Kontrakturbehandlung ist die Technik weit fortgeschritten und unterstützt optimal die jeweilige physiotherapeutische Behandlung. Hier ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit so wichtig wie in keinem anderen Bereich.
Orthesen der oberen Extremität
Auch für die obere Extremität gibt es alle möglichen Arten von Orthesen. Oft werden Orthesen zur Korrektur von Kontrakturen eingesetzt. Diese Orthesen versuchen über ein dynamisches Quengelgelenk die Gelenkstellung kontrolliert zu korrigieren. Dadurch wird auch die Physiotherapeutische Behandlung optimal unterstützt.
Funktionelle Elektrostimulation (FES)
Über funktionelle Elektrostimulation (FES) können Nerven aktiviert werden, die das zentrale Nervensystem nicht mehr ansteuert. Der elektrische Impuls wird in seiner Intensität exakt auf den Patienten abgestimmt und aktiviert über eine Manschette am Unterschenkel den Peronäus Nerv, welcher für die Anhebung des Fußes zustänig ist.
Der Nerv gibt das Signal an die Muskeln im Unterschenkel weiter, die daraufhin den Fuß heben. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Sie Ihre Muskeln dadurch trainieren. Damit FES eingesetzt werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, deren Vorliegen jeder Patient individuell mit einem Spezialisten abklären muss.
FES kann viele Vorteile bieten:
- Hebt den Fuß im richtigen Moment
- Der Gang wird schneller und fließender
- Weitere Wegstrecken sind möglich
- Gehen ist weniger anstrengend
- Weniger Konzentration auf die Schritte ist erforderlich
- Selbstvertrauen und Sicherheit werden gestärkt
- Mobilität wird gesteigert
- Zugewinn an Unabhängigkeit im Alltag
Losgehen und Schritt halten
Das Walk Aid aktiviert bei einer Fußheberschwäche von außen den Wadenbeinnerv. Dies geschieht mithilfe funktioneller Elektrostimulation (FES). Ihr Fuß hebt sich wieder – immer genau im richtigen Moment. Dies kann Ihnen das Gehen erheblich erleichtern und Ihre Kräfte schonen, da die Bewegungen natürlicher werden und Sie sich weniger auf Ihre Schritte konzentrieren.
Walk Aik lässt sich mit nur einer Hand anlegen. Das ist besonders hilfreich, wenn eine Körperseite gelähmt ist. Der Oberflächenstimulator ist unter der Kleidung unauffällig und Sie können ihn bereits in der Phase der frühen Rehabilitation verwenden.
Indikationen
Das Stimulationssystem ermöglicht die Dorsalflexion des Sprunggelenks bei Patienten mit Fallfuß infolge einer Erkrankung oder Verletzung des oberen motorischen Neurons (beispielsweise eines Schlaganfalls, Schädel-Hirn-Traumas, Multipler Sklerose, zentraler Lähmung oder unvollständiger Rückenmarkverletzungen). In der Schwungphase wird über elektrische Stimulation eine Dorsalflexion des betroffenen Beines erreicht, wodurch der Gang des Patienten verbessert wird. Das Stimulationssystem kann Inaktivitätsatrophie verhindern oder verzögern, den Bewegungsumfang von Gelenken aufrechterhalten oder erhöhen sowie die lokale Blutzirkulation fördern.
Fragen und Antworten – Neuro-Orthetik Halle
Was ist Neuro-Orthetik und für wen ist sie geeignet?
Die Neuro-Orthetik unterstützt Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen therapiebegleitend mit geeigneten technodynamischen Hilfsmitteln. Beim Sanitätshaus Hellwig in Halle reicht das Spektrum von einer einfachen sensomotorischen Fußbettung bis zur Ganzbeinorthese mit elektronisch gesteuertem Kniegelenk. Wichtig ist der dynamische Aspekt der Versorgung: Moderne Orthesen sind deutlich leichter als früher und nicht mehr mit den passiven Modellen vergangener Jahre vergleichbar. Gerade bei Gangsicherheit und Kontrakturbehandlung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Physiotherapie besonders wichtig.
Was ist funktionelle Elektrostimulation (FES)?
Mit funktioneller Elektrostimulation (FES) lassen sich Nerven aktivieren, die das zentrale Nervensystem nicht mehr ansteuert. Ein in der Intensität individuell abgestimmter elektrischer Impuls aktiviert über eine Manschette am Unterschenkel den Peronäusnerv, der für das Anheben des Fußes zuständig ist. Der Nerv gibt das Signal an die Muskeln weiter, die daraufhin den Fuß heben – ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Muskulatur dabei trainiert wird. Ob FES infrage kommt, muss jeder Patient individuell mit einem Spezialisten abklären, da bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Welche Vorteile bietet ein FES-System wie das Walk Aid?
Das Walk Aid aktiviert bei einer Fußheberschwäche von außen den Wadenbeinnerv, sodass sich der Fuß im richtigen Moment wieder hebt. Das kann das Gehen erheblich erleichtern: Der Gang wird schneller und fließender, weitere Wegstrecken werden möglich, das Gehen ist weniger anstrengend und erfordert weniger Konzentration auf die einzelnen Schritte. Gleichzeitig werden Selbstvertrauen, Sicherheit und Mobilität gestärkt. Das System lässt sich mit nur einer Hand anlegen – hilfreich bei halbseitiger Lähmung – und ist unter der Kleidung unauffällig, sodass es bereits in der frühen Rehabilitation getragen werden kann.
Bei welchen Erkrankungen kommt FES bei einem Fallfuß infrage?
Das Stimulationssystem ermöglicht die Dorsalflexion des Sprunggelenks bei Patienten mit Fallfuß infolge einer Erkrankung oder Verletzung des oberen motorischen Neurons – beispielsweise nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma, bei Multipler Sklerose, zentralen Lähmungen oder unvollständigen Rückenmarkverletzungen. In der Schwungphase wird der betroffene Fuß per Elektrostimulation angehoben, wodurch sich das Gangbild verbessert. Darüber hinaus kann das System einer Inaktivitätsatrophie vorbeugen, den Bewegungsumfang der Gelenke erhalten oder erhöhen und die lokale Durchblutung fördern.